Mongolenmeute

Meine Aufgabe als Ratgeber in Sachen Tibet Terrier

(Siehe auch Kategorien:  „Thema Zucht“; Brief an die Zeitschrift „Unser Rassehund“ des VDH!)

Als Ende des Jahres 1996 mein erstes Buch „Tibet Terrier“ im Kynos Verlag erschien, geschahen zwei Dinge, die weder vom Verlag noch erst recht von mir selber voraus gesehen wurden. Der Verlag hatte für den Verkauf der ersten Auflage einen Zeitraum zwischen 5 und 8 Jahren kalkuliert. Doch schon nach 9 Monaten war die 1. Auflage vergriffen und ich wurde gebeten, an einer 2. Auflage mitzuwirken.

Sammies Augen - 16 Monate

Sammies Augen – 16 Monate

Und in den folgenden Jahren wurden oft doppelt so viele Bücher verkauft als offizielle Anmeldungen der Welpenzahlen des TT beim VDH erfolgten! Obwohl ich bei der Arbeit am Buch nur die persönlichen, oft begeisterten Hilfen von Züchtern und Liebhabern des TT erhalten habe, aber keine offizielle Unterstützung eines der Klubs, machten sich auch fast alle Züchter des TT dieses Buch zu eigen.
Natürlich war es für mich erfreulich, diesen Erfolg zu erleben und zu sehen, dass ich nicht fast eineinhalb Jahre vergeblich an diesem Buch gearbeitet hatte. Aber nicht der wirtschaftliche Erfolg war für mich wichtig, sondern die Reaktionen der Leser. Fast vom ersten Tag der Ausgabe des Buchs an erhielt ich Telefonanrufe von Züchtern und Liebhabern des Tibet Terriers, die mir ihre Freude und Begeisterung über das Buch mitteilen wollten, auch aus der Schweiz und Österreich sowie den Niederlanden – und selbst aus Spanien. In der Slowakei und in Tschechien gibt es sogar „Raubdrucke“ des Buchs in den jeweiligen Landessprachen! Den Verlag schmerzt das, mich aber ehrt das.

Sammie heute

Sammie heute

Ich gebe zu, ein wenig eitel zu sein. Darum tut mir dieses Lob an meinem Buch – bis heute – richtig gut. Es war und ist für mich wichtiger als die begrenzte Summe Geldes, die mir vom Verlag nach jedem Jahr des Erscheinens bis einschließlich der 4. Auflage überwiesen worden ist.
Und bald bemerkte ich auch, dass mich immer mehr Leute anriefen, um mich um Rat zu bitten. Es ging dabei oft um die Frage, wo man Welpen bekommen konnte, natürlich. Aber bald mischten sich unter die Anrufe auch Besitzer von Tibet Terriern, die ihr Leben mit ihrem Hund auch mit mir teilen wollten, weil es ihnen Freude machte, mit so einem TT-Begeisterten wie mir zu plaudern. Dazu gesellten sich aber auch Fragen zu bestimmten Verhaltensweisen ihrer TT und der Erziehung bis hin zu Problemen der Pflege und der Gesundheit.
Ich spürte, wie sie mir ihr Vertrauen schenkten und tat darum alles, ihre Freude am Umgang mit ihren Hunden zu teilen und Antwort auf ihre Fragen zu geben. Und da ich sehr genau weiß, wo die Grenzen meines Wissens und meiner Fähigkeiten liegen, habe ich mich vor allem bei den Züchtern und TT-Fachleuten, denen ich selber vertraute, Rat geholt, um meinen Gesprächspartnern weiter zu helfen.

Sammie behauptet sich

Sammie behauptet sich

Bis heute ist die Reihe derjenigen, die sich Rat suchend an mich wenden, nicht abgerissen. Und ich habe diese Aufgabe gerne angenommen. In den vergangenen Jahren spielte dabei das Internet eine immer wichtigere Rolle. Meine Teilnahme an den beiden wichtigsten Foren der tibetischen Hunde hat zu einem dauerhaften Kontakt mit vielen Freunden des Tibet Terriers geführt. Und per E-Mail ist ja auch ein völlig unkomplizierter Austausch möglich. Aber bis heute erreichen mich auch immer noch Telefonanrufe vor allem von Besitzern von Tibet Terriern, die mich zu den verschiedensten Dingen befragen wollen.

Jacko als Jungrüde

Jacko als Jungrüde

Und ich mache das gerne! Es ist mir keine Last, sondern eine Freude, mit anderen über unserer Hunde zu plaudern. Und soweit mein Wissen reicht, tue ich alles, um Fragen zu beantworten und bei Problemen Beistand zu leisten.

Ich bin aber weder Tierarzt, noch ein Tierpsychologe wie etwa Martin Rütter. Über die Grenzen meines Wissens und meiner Fähigkeiten gehe ich nicht hinaus, sondern bemühe mich dann um den Rat von Fachleuten und anderen TT-Liebhabern. Und ich sage auch klar und deutlich, wenn ich es für nötig halte, dass Betroffene professionelle Hilfe einholen sollten.

Und natürlich kann ich keine Gewähr dafür übernehmen, dass meine Einschätzung der Dinge zum Erfolg führt. Die Verantwortung eines jeden Besitzers für seinen Hund darf ich nicht übernehmen.

Jacko heuteJacko

 

Aber immerhin kann ich auf einen Erfahrungsschatz von mehr als 21 Jahren mit unseren Hunden zurück greifen. Außerdem höre ich auch bei anderen Tibi-Liebhabern und Fachleuten sehr genau zu – und schon aus beruflichen Gründen bin ich ein sehr genauer Beobachter. Da ist schon ein ziemlicher Fundus zusammen gekommen, aus dem ich schöpfen kann. Und ich lerne gerne immer wieder Neues dazu.

Die 4. Auflage des „alten“ Buchs war im Jahr 2004 ausverkauft. Lange habe ich dem Drängen nach einem neuen Buch „standgehalten“. Aber letztlich entschloss ich mich Ende 2010 dazu, alle meine neuen Erfahrungen auch in ein neues Buch einzubringen.

Und darin werden Sie schnell merken:
Ich weiche auch keiner heiklen Frage aus, wie immer die auch lauten mag. Ich vertrete meinen Standpunkt, wenn er auf der Basis von Erfahrung und intensiven Kenntnissen zustande gekommen ist, auch wenn er nicht populär erscheint. Ich druckse nicht herum und nehme kein Blatt vor den Mund, wenn es schwierig wird. Dabei gehe ich auch immer mal wieder hart mit den Verantwortlichen für die TT-Zucht im Allgemeinen ins Gericht.
Aber ich bemühe mich dabei, niemanden persönlich, weder Züchter noch Hunde, zu diffamieren.

Sammie und Jacko

Sammie und Jacko

Wenn auch Sie an mich Fragen haben, von welcher Art auch immer:

Sie erreichen mich am besten per E-Mail unter mongolenmeute@onlinehome.de“! Bitte geben Sie auch ihren Namen und die Telefonnummer für eventuelle Rückfragen an. (Siehe auch „Kontakt“!).
Der zweite Weg führt über die beiden relevanten Foren für Tibetische Hunderassen. Ich rate grundsätzlich jedem, der einen Tibet Terrier besitzt, hier Mitglied zu werden. Sie können mich dort in den verschiedenen Themen als „Altan Khan“ bzw. „A.K.“ erreichen oder über die „PN-Botschaften“.
Aber nach wie vor schätze ich auch den persönlichen Anruf per Telefon. Meine Nummer lautet „02064-58090“.

Ich liebe dieses Foto!

Ich liebe dieses Foto!

 

Adolf Kraßnigg alias A.K. alias Altan Khan – „der alte Mongole“

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