Mongolenmeute

Publikationen

Ich hatte im Laufe der vergangenen Jahre das Privileg, an insgesamt 7 Büchern mitarbeiten zu dürfen. Vier davon habe ich als alleiniger Autor verantwortet, bei drei weiteren gehörte ich zum jeweiligen Autorenteam.

 „Unser Hund – Der Tibet Terrier“, das aktuelle Buch über unsere Tibetischen Hunde, erschienen im Frühjahr 2012 beim Kynos Verlag, führt diese Präsentation an. Bei den Neuerscheinungen des Verlags  im Frühjahr war dieses Buch Spitzenreiter bei den Vorbestellungen.

erschienen: Frühjahr 2012, Kynos Verlag

erschienen: Frühjahr 2012, Kynos Verlag

Inhaltsübersicht:

  • Kapitel 1 Der Tibet Terrier – ein Rasseportrait
  • Kapitel 2 Erlebnis mit dem Tibet Terrier – Ein ganz persönliches Kapitel
  • Kapitel 3 Tibetische Merkmale
  • Kapitel 4 Bedenkliche Tendenzen der Zuchtentwicklung beim Tibet Terrier
  • Kapitel 5 Kauf eines Tibet Terriers
  • Kapitel 6 Entwicklung, Erziehung und Ausbildung
  • Kapitel 7 Ernährung des Tibet Terriers
  • Kapitel 8 Gesundheit des Tibet Terriers – Pflegehinweise

Aus dem Vorwort:

Den großen Erfolg des ersten Buchs über den Tibet Terrier, erschienen im Jahr 1996 beim Kynos Verlag, haben weder der Verlag noch ich selber voraus gesehen.

Das erste Buch war geprägt von der puren Freude an unseren wunderbaren Hunden, ihrer außerordentlichen Geschichte und dem Mythos ihrer Heimat Tibet. Auch im neuen Buch werden sie meine Freude am Tibet Terrier miterleben.

Aber die Zeiten haben sich geändert und sind nicht spurlos an unserer Zucht vorbei gegangen. Die Menschen neigen zu übertriebenen Showeffekten und dem Ruhm des Erfolgs, zur Not um jeden Preis. Darum muss sich heute die TT-Zucht des Hineindrängens von Showdogs erwehren, die auf glamouröses Erscheinen und Auftreten getrimmt sind, um Ausstellungen zu gewinnen. Damit verbunden ist ein zunehmender Verlust an originalen tibetischen Merkmalen.

Darum werden Sie in diesem Buch auch manche kritischen Töne und eine klare Stellung zu den in der Zuchtentwicklung auftretenden Problemen finden. Damit unterstütze ich alle, die sich für den Erhalt der tibetischen Merkmale unserer Hunde, ihrer Originalität, Authentizität und Qualität einsetzen.

Mein besonderer Dank gilt allen Züchtern und Liebhabern unserer Hunde aus insgesamt 7 Ländern, die ihre besten Fotos für dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Das Buch

Das Buch

Es hat mein Leben als Hundemann und Liebhaber unserer Tibethunde verändert! Das erfolgreichste Buch über den Tibet Terrier in deutscher Sprache! Aber das haben weder der Verlag noch ich selber je geahnt. Bis heute habe ich das mulmige Gefühl in Erinnerung, als das Buch gegen Ende 1996 nach Pannen in der Druckerei heraus kam. Und mein ungläubiges Staunen, als ich nur wenige Monate später eine 2. Ausgabe vorbereiten sollte. Dass es insgesamt 4 Ausgaben werden sollten, mehrfach um Kapitel erweitert, setzte allem die Krone auf. Dieses Buch hat die erfolgreichste Phase der TT-Zucht in Deutschland, die Zeit von 1996 bis 2004, begleitet.

 

 

 

 

 

Auf der Seite „Buchkritiken“ finden Sie Reaktionen auf das Buch „Unser Hund – Der Tibet Terrier“ – und auf  der Unterseite „Fehlerteufelchen“ jage ich dieselben!

Dinslaken in der NS-Zeit – vergessene Geschichte (1983) und: Nationalsozialismus in Dinslaken und seine Nachwirkungen (2008)

Ich habe 1982/83 die Ehre gehabt, vom Rat der Stadt Dinslaken in ein Autorenteam berufen zu werden, das den Auftrag hatte, zum ersten Mal die Geschichte Dinslakens in der NS-Zeit ausführlich darzustellen und aus der Vergessenheit zu holen. Das Ganze geschah unter der Federführung des Stadtarchivs Dinslaken. Mein Thema in diesem Band lautete: „Juden in Dinslaken“. Dieses Kapitel stellt zudem den Anfang meiner „schriftstellerischen“ Tätigkeit dar.

Am Anfang meiner schriftstellerischen Tätigkeit: Politische Geschichte

Am Anfang meiner schriftstellerischen Tätigkeit: Politische Geschichte

Das Buch ist damals bundesweit eine Pioniertat gewesen. Es gab bis dahin keine einzige Darstellung, die sich auf „kommunaler Ebene“ mit dem ganz konkreten Schicksal von Menschen in der eigenen Stadt während der Herrschaft der Nazis auseinandergesetzt hatte. Die Herausgabe dieses Bandes setzte in unserer Stadt und der Umgebung eine Bewegung in Gange, die bis heute anhält, ja sich sogar ausweitet und sich nicht nur mit der Bewältigung einer schrecklichen Vergangenheit, sondern auch mit der konkreten Versöhnung der gegenwärtigen Generationen beschäftigt. Und ich bin stolz darauf, mit geholfen zu haben, diese Entwicklung in Gang zu setzen.

Es würde den Rahmen dieser Webseiten bei weitem sprengen, versuchte ich aufzuzählen, was alles seit dieser Zeit in unserer Stadt geschehen ist. Darum nur ganz wenige, aktuelle Beispiele: Ein großes Mahnmal aus Bronze wurde in Erinnerung an die Vernichtung von Synagoge und jüdischem Waisenhaus in der Reichspogromnacht in Anwesenheit überlebender jüdische Mitbürger und heute praktizierenden Rabbiner der jüdischen Gemeinden in unserer Umgebung eingeweiht, die auf Einladung der Stadt aus aller Welt, auch aus Israel, angereist waren. Seit dieser Zeit gibt es zudem eine Partnerschaft zwischen Dinslaken und der israelischen Stadt Arad, die zu einem ständigen Austausch vor allem von Schulklassen führt. In regelmäßigen Abständen werden von den Dinslakener Schulen zudem noch lebende Zeugen des Schicksals ehemaliger jüdischer Mitbürger in den Politik- und Geschichtsunterricht eingeladen.

Das Buch hat nicht nur in Deutschland Aufsehen erregt, sondern seinen Weg in die Diaspora Dinslakener jüdischer Mitbürger bis nach Argentinien oder den USA, auch Israel, gefunden.

Zur Zeit werden „Mahnsteine“ und „Stolpersteine“ vor den ehemaligen Häusern bzw. Grundstücken damaliger jüdischer Mitbürger aufgestellt, die an deren Rolle in der Stadt und ihr Schicksal unter den Nazis erinnern. Ich selber organisiere zudem in Kooperation mit dem Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken, dem Stadtarchiv Dinslaken und dem Landestheater Burghofbühne für den 15. November 2013 ein Theaterstück, Arbeitstitel „Erinnern für die Zukunft“ , in der Stadthalle Dinslaken. Diese Aufführung ist Teil einer bundesweiten Kampagne mit dem Namen „Toleranz fördern -Kompetenz sichern“.

Der 2. Band, heraus gegeben im Jahr 2008, also 25 Jahre später, ist eine thematisch logische Fortsetzung des ersten Bandes unter dem Eindruck neuer Forschungsergebnisse. In diesem Band beschäftige ich mich als Teil eines weiteren Autorenteams mit dem Schicksal des jüdischen Waisenhauses in Dinslaken. Hier, wie in ganz Deutschland, lässt sich an einem kleineren Beispiel beobachten, wie ein Partei mit Hilfe staatlicher Stellen einen Raubzug gegen eine Gruppe von Mitbürgern in der deutschen Gesellschaft unternimmt mit dem Ziel, diese auszuplündern und sich das Eigentum der Opfer vollständig „unter den Nagel zu reißen!“